Schwerpunktfach Spanisch: Reise nach Barcelona

Vom 1.7.2017 bis zum 5.7.2017 reisten wir mit dem Schwerpunktfach Spanisch nach Barcelona. Dank des Wochenplans gestaltete sich unser Aufenthalt abwechslungsreich und individuell. Beispielsweise besuchten wir verschiedene Stadtteile und unsere Reiseführer versorgten uns mit interessanten Informationen . Mit gemeinsamen Mahlzeiten stärkten wir den Zusammenhalt und das Vertrauen innerhalb der Spanischklasse.

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Ein Bericht von Bárbara Nogueira (4Ms) und Sarah Miesler (4Ma)

Barrio gótico

Das barrio gótico ist das älteste Stadtviertel Barcelonas. Zu sehen sind auch Überreste von römischen Mauern. In den engen, verwinkelten Gassen findet man viele kleine Läden, welche vom Frischfisch bis zur stylischen Mode alles Mögliche feilbieten. Am Sonntagvormittag ist vor der Kathedrale der katalanische Volkstanz zu sehen, der von etwa zehn Personen im Kreis getanzt wird .

 

Antoni Gaudí und die Sagrada Familia

Der neuere Stadtteil Ensanche ist vom Modernismo geprägt, welcher bei uns dem Jugendstil entspricht. Eine wichtige Rolle spielte dabei der Architekt Antoni Gaudí. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwarf er verschiedenste revolutionäre Bauten und Wohnhäuser, die mit Rundungen und Naturformen auch uns erstaunt haben. Zu seinen berühmtesten Werken gehören der Parque Güell und die Sagrada Familia. Diese monumentale Kirche beeindruckt im Inneren durch ihre Farbenpracht.

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Cocina catalana

Typisch für die katalanische Küche ist das pan con tomate, der Tomatentoast, den man bereits zum Frühstück bekommt. Eine grosse Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten ist in Barcelona täglich zu haben. Angesichts der Vielfalt an Restaurants und kleinen Kneipen steht man vor der Qual der Wahl.

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Die Leute

Es ist uns besonders aufgefallen, dass die Leute freundlich und hilfsbereit sind. Ihr Humor und ihr Temperament wirkten schon beim Frühstück ansteckend.

 

Wir sind sehr traurig, dass sich am 17.08.2017 mitten in Barcelona ein Anschlag ereignet hat. An der Plaza de Cataluña waren wir fast täglich unterwegs.

Wissenschaftswoche 2017 in Lugano

In der Wissenschaftswoche wagten 6 Schülerinnen der 1. Klasse FMS und der 2. Klasse GMS den immersiven Sprung in die italienische Schweiz: Sie verbrachten die Wissenschaftswoche in Lugano, führten alle Interviews und Recherchen auf Italienisch, verfassten anschliessend das Poster zwar auf Deutsch, hielten die Präsentation jedoch wiederum in Dantes Sprache.

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Auf dem Bild sehen wir (von links nach rechts): Jana, Anina, Laura, Viki, Nico, Dominik, Nerea, Ria, Sabrina.

Das Wetter spielte ganz toll  mit und hielt die Motivation hoch. Die Belohnungen nach einem intensiven Interviewtag und den erledigten redaktionellen Arbeiten fielen denn auch entsprechend befriedigend aus: ein Gelato auf der Piazza, ein Spaziergang entlang des Lago di Lugano, ein Sprung ins Wasser, ein Kompliment des Pizzaiolo oder der Genuss lokaler Tessiner Spezialitäten.

Ein kleiner Höhepunkt war das Treffen mit gleichaltrigen Schülern des Liceo Cantonale di Lugano 1. Nach nur einem Jahr Italienischunterricht war es für unsere Romanshorner Schülerinnen und Schüler praktisch kein Problem, sich über den Alltag, Hobbies und Vorlieben zu unterhalten und im gleichen Zug Unterschiede zwischen der italienischen und der deutschsprachigen Schweiz zu entdecken.

 

Ein Besuch im Kunsthaus Zürich

Die Kleider sind mittelalterlich, die Könige in drei verschiedenen Lebensaltern dargestellt und der jüngste von ihnen stammt aus Afrika. Das Jesuskind wirkt nicht wie ein Neugeborenes, eher fast schon alt. Die Maria ist viel zu gross und die Umgebung kann unmöglich zu Jerusalem passen. Die Unterschrift ist eine rote Nelke.

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Bericht von Susanne Thaddey

Ob barocke Stillleben, mittelalterliche Weihnachtsbilder oder abstrakte Malerei; im Kunsthaus Zürich begegneten wir ‚alten Bekannten‘ aus dem Schulunterricht und der Freizeit und Bildern aus unterschiedlichsten Epochen.

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Was hat Brad Pitt mit Cy Twomblys Bild ‚Die Rache des Achill‘ gemeinsam? Wie wirkt diese rote Kontur, welche Van Gogh um den Strohhut gemalt hatte? Warum malte Gertsch sechs Monate nach der Vorlage von einem Dia? Wie bunt ist der Schatten auf Monets Heuschober wirklich und sind die Seerosen doch mehr als Farbklekse?

Fragen, Gedanken und unterschiedlichste Positionen zu und über die Bilder wurden ausgesprochen und vertreten.

Und immer wieder bin ich beeindruckt davon, dass die Originale uns in ihren Bann ziehen können.

Schülerorganisation 2017/2018

Text von Debora Bucher und Jonas Schneider

Sommerzeit ist Ferienzeit, aber sie ist auch die Zeit der Verabschiedung und des Neubeginns, so auch bei der Schülerorganisation der Kanti Romanshorn (SO). Wir durften am Sommerfest 2017 Valeria Strataco, Maria Keller, Pauline Michael und Felix Ritzi verabschieden.
Ehemalige SO-MitgliederSie engagierten sich über zwei Jahre hinweg in unserer Schule und machten unseren Schulalltag lebendiger und abwechslungsreicher. Wir möchten uns noch einmal herzlich für ihr Engagement und für die gute Zusammenarbeit bedanken und wünschen ihnen alles Gute auf ihrem weiteren Weg.

In den letzten Wochen vor den Sommerferien wurden Bewerbungsgespräche für die Neubesetzung der SO durchgeführt. Wir gratulieren herzlich und heissen willkommen in der SO:

Neue SOKassiererin: Joëlle Simon, 2Fc
Mitglied: Diego Saragoni, 3Mz
Mitglied: Adina Rohner, 2Mb
Mitglied: Sibylle Ettmayer, 4Mb
Vizepräsidentin: Debora Bucher, 4Ms
Präsident: Jonas Schneider, 3Mz

 

 
Für viele von euch beginnt ein weiteres Jahr an der Kantonsschule; für andere ist es aber das erste Jahr. Deshalb möchten wir uns kurz vorstellen. Wir sind im Moment sechs Schüler und Schülerinnen, die die Interessen der SuS der Kanti Romanshorn vertreten und sich dafür einsetzen. Wir organisieren Veranstaltungen, kleine Überraschungen und versuchen so den manchmal «harten» Schulalltag aufzulockern. Habt ihr Ideen für Veranstaltungen? Stört euch etwas an der Schule? Habt ihr Verbesserungsvorschlägen oder möchtet ihr uns einfach Rückmeldungen geben? Wir freuen uns über jede Anregung, jeden Vorschlag und jede produktive Kritik. Für die SuS der ersten Klassen stehen wir natürlich auch für Fragen zur Verfügung. Ihr könnt gerne eine Nachricht in unserem «Briefkasten» bei den Klassenfächern hinterlassen oder uns einfach persönlich ansprechen. Auch sind wir über E-Mail und Facebook erreichbar. (@SO.KantonsschuleRomanshorn (Facebook), so@ksr.ch) Dort findet ihr auch noch genauere Informationen zu unseren Tätigkeiten.

Wir möchten besonders die SuS der ersten Klassen herzlich begrüssen und wünschen euch einen guten Start.

Besuch an der ETH im Rahmen des SUBITOP Projekts

Im Rahmen des SUBITOP Projektes besuchte die Klasse 1me am 4. Juli 2017 das Departement der Erdwissenschaften an der ETH.

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Bericht von Karin Keller

Begonnen hat der Morgen mit einem tollen Vortrag über numerische Modelle und Modellierungen von Dr. Kosuke Ueda und Prof. Dr. Taras Gerya.

Im Vortrag sahen wir anschauliche Beispiele. Es wurde zuerst definiert, wie numerische Modelle programmiert werden können und im Anschluss wurden uns verschiedene Beispiele gezeigt. Die Materie wurde so erklärt, dass Gymi Schülerinnen und Schüler es verstehen konnten, eine anspruchsvolle Leistung für Doktoren und Professoren der ETH, welche sich normalerweise an Masterstudenten gewöhnt sind.

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Interessant waren beispielsweise die numerischen Modelle für die Venusoberfläche. Den Schülerinnen und Schülern wurde ein Radarbild der Erde und eines der Venus gezeigt, Oberflächenstrukturen konnten so verglichen werden. Es war spannend zu hören, dass auf unserem Schwesterplaneten ähnliche Formen zu sehen sind wie bei uns, aber ganz anders entstanden sind! Scheinbare Vulkane entpuppten sich als aufströmende Plumes, etwa wie ein Finger der eine Tischdecke von unten anhebt. Etwas Unvorstellbares kann also mit numerischen Modellen dargestellt und erklärt werden.

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Nach den Vorträgen wurde die Klasse in drei Gruppen aufgeteilt und es gab eine Führung durch das NO-Gebäude und die focusTerra Ausstellung der ETH mit anschliessendem Besuch des Erdbebensimulators. Auf dem Dach des NO-Gebäudes hatte man einen tollen Ausblick auf die Stadt Zürich und die verschiedenen Standorte der Gebäude der Uni und ETH Zürich. Die kleinen Gruppen hatten den Vorteil, dass die Mitarbeiter des Instituts wirklich auf die einzelnen Fragen der Schülerinnen und Schüler eingehen konnten und die Klasse so nochmals sehr viel dazulernen konnte.

Vor dem von der ETH offerierten Mittagessen wurden den Schülerinnen und Schülern die Studienmöglichkeiten aufgezeigt und auch die späteren Berufsperspektiven.

Am Nachmittag beschäftigten sich die Jugendlichen mit verschiedenen Experimenten, welche einige Einblicke in den Alltag eines Erdwissenschaftlers bieten. In einem Experiment ging es darum, warum Erdbeben entstehen und in der Folge, ob Erdbeben überhaupt jemals vorhergesagt werden können. Die zweite Gruppe hat mit Matlab versucht, Mantelplumes zu modellieren, was sehr fordernd war, die Schülerinnen hatten vorher noch nie mit Matlab arbeiten müssen. Die Herrengruppe untersuchte Warven – ein Bohrkern aus Seesedimenten – im Hinblick auf vergangene Ereignisse (Hochwasser, Schuttströme etc.).

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Wir danken der ganzen Arbeitsgruppe für diesen einmaligen und spannenden Einblick in Ihre Forschung!

Erklärung SUBITOP: Im Rahmen des EU-Projektes (SUBITOP) an dem auch die Forschungsgruppe „Geophysical Fluid Dynamics“ der ETH teilnimmt, untersucht Jessica Munch in ihrer Doktorarbeit mittels numerischer Modellierung, unter welchen Umständen sich gekrümmte Subduktionsbögen formen. Um die Nachwuchsforscher in der Öffentlichkeitsarbeit zu schulen, informieren diese regelmässig eine Gymnasialklasse über die Fortschritte ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Die 1me wird so noch in den nächsten drei Jahren Einblicke in die Spitzenforschung der Arbeitsgruppe um Taras Gerya bekommen.