Kulinarische Neuorientierung an der KSR

Text von Esther Gasser und Jill Fässler, beide 3Mez

Die Schülerinnen und Schüler des Schwerpunktfaches Wirtschaft und Recht 3M bekamen am Dienstag, dem 12. Februar, Besuch aus Zürich. Marius Wenk, ein ehemaliger Schüler der Kanti Romanshorn, kam als Vertreter des Lebensmittelunternehmens Essento (https://essento.ch), um der Klasse Insekten als Nahrungsmittel bekannt und beliebt zu machen.

In einem interessanten Vortrag informierte Wenk über Essento, die Geschichte von Insekten als Lebensmittel und wieso die Vision ihres Unternehmens unterstützenswert und ihre Produkte kaufenswert seien. Diese sind neben dem eigenen Online-Shop seit letztem Jahr in grösseren Coop-Filialen erhältlich.

«Wir wollen Insekten zu den neuen Kartoffeln machen.» Damit spricht Wenk die Geschichte der Kartoffel, sowie ihre heutige Stellung im Nahrungsmittelangebot Europas an. Trotz harzigem Start und zweihundertjähriger Eingewöhnungsphase hat sich die Knolle zu einem Grundpfeiler unserer Nahrung entwickelt. Ähnliches ist die Vision von Essento mit Insekten.

Das Fazit des Vortrags: Insekten als Lebensmittel sind lecker, gesund und schonen das Klima.

Um uns dieser Essenskulturrevolution erstmals anzunähern, durften wir natürlich auch Grillen, Mehlwürmer und Heuschrecken in ihrer verarbeiteten Form degustieren. Die Snacks aus Insekten sind wohl Geschmackssache, knusprig waren sie allemal.

Zu guter Letzt bleibt nur zu sagen: Probiert es selbst.

Die mitgebrachte Produktepalette Essentos
Mmmhhhh lecker!

 

Ein etwas anderer Besuch in Bundesbern

Text von Regula Zoller

Wozu dient der Blocherknopf an den Pulten im Nationalrat? Wieso kennt der Ständerat einen Dresscode, der Nationalrat aber nicht? Und was hat die Wandelhalle mit dem Strand von Rimini gemeinsam?

Der erste Bundesrat 1848

Der Bundesrat im Jahr 2048??

Am 21. Januar besuchte die Klasse 3Fa im Rahmen der Sonderwoche die Bundesstadt Bern. Am Vormittag fühlten wir – bei eisigen Temperaturen – den politischen Puls von Bern: Warum wurde Bern zur Bundeshauptstadt? Was geschieht in der Nacht der langen Messer? Was macht ein Lobbyist? Warum sitzen die akkreditierten Bundeshausjournalisten direkt vis-à-vis vom Westflügel des Bundeshauses? Warum hat das Bundeshaus «nur» die Hausnummer 3 am Bundesplatz? Und wem «gehört» die Nummer 1 bzw. 2? Diese und viele weitere Fragen wurden bei diesem abwechslungsreichen und amüsanten Rundgang angesprochen und geklärt.

Am Nachmittag wurden wir von Frau NR Mattea Meyer im Bundeshaus empfangen. Während eineinhalb Stunden führte sie uns durch das Bundeshaus. Offen und anschaulich erzählte sie von ihrer Arbeit als Nationalrätin, erklärte, warum sie – nach anfänglichen Bedenken – nun sehr gerne in der Finanzkommission mitarbeite, seit wann sie mit dem Bundespräsidenten per Du sei und wie sie neben ihrem Nationalratsmandat weitere ehrenamtliche Aufgaben wahrnehme. Im grössten Fraktionssitzungszimmer – direkt unter der Bundeshauskuppel – beendeten wir diesen spannenden und ungewöhnlichen Rundgang mit einer lebhaften Fragerunde.

Lukas Hartmann liest an der KSR

Der Schweizer Autor Lukas Hartmann hat nur eine Stunde, um sich und sein Buch Ein Bild von Lydia jenen im Raum näher zu bringen, die es noch nicht im Rahmen des Unterrichts oder selbstständig gelesen haben.

Bericht von Alessa Sprinz, 2Fa

Er nutzt die Zeit, die er durch „Literatur am Mittag“ von der offenen Kanti erhält, voll aus. Der 74-Jährige erzählt uns zuerst von Lydia, der Hauptperson in seinem Buch, das wochenlang auf Platz 1 der Schweizer Bestsellerliste war. Lydia Welti-Escher war eine der reichsten Frauen der Schweiz des 19. Jahrhunderts. Sie war nach aussen hin eher gefühlsarm, hatte aber – nach Hartmanns Analyse – ein sehr interessantes Innenleben und war zwar keine attraktive, dafür eine sehr kluge Frau. Das Buch handelt von Lydia und ihrem gescheiterten Versuch, aus ihrem Leben auszubrechen, das für sie wie ein Gefängnis war. Sie brennt mit dem Maler Stauffer, der sie porträtieren soll, wie es noch keiner zuvor getan hat, durch und lässt sich sogar von ihrem Ehemann, dem Bundesratssohn Emil Welti, scheiden. Diese Affäre wurde zum grössten Schweizer Skandal des 19. Jahrhunderts.

Warum dieser Stoff in der heutigen Zeit relevant ist, erfragen die Moderatoren Raoul Klein und Lena Good (3Mez) nach der Lesung dreier Textstellen aus dem Buch. Es sei die Zeit des Aufbruchs in die moderne Schweiz gewesen, in der Lydias Vater, der Eisenbahnpionier, sich für die Nord-Süd-Verbindung eingesetzt habe. Da diese Strecke noch immer Teil unseres Landes ist, wird sie somit auch zu einer der vielen Verbindungsoptionen der heutigen Zeit.

Hartmanns Wahl der Perspektive in Ein Bild von Lydia ist die Sicht eines Dienstmädchens, wofür er harte Kritik erfuhr. Er begründet seinen Entscheid damit, dass das Mädchen durch den Klassenunterschied jener Zeit nicht alles mitbekam, was vor sich ging, sich aber emanzipierte und eine Art Freundschaft mit Frau Lydia aufbaute.

Nachdem die Publikumsfragen verklungen sind, verabschieden wir Lukas Hartmann nach dieser sehr informativen Stunde mit lautem Applaus.

Forschungsplatz Schweiz – Pharmaindustrie besucht Wirtschaft und Recht

Am Donnerstag, 06.12.18 durften die Schüler der Abschlussklassen mit dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht einen Gastreferenten begrüssen. Andy Marthaler, «Head External Affairs» der Janssen-Cilag AG, war zu Besuch. Die Janssen-Cilag AG ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Forschung und Entwicklung innovativer Arzneimittel und gehört zum Gesundheitskonzern Johnson & Johnson. In der Doppelllektion durften die Schüler in einer spannenden Präsentation die volkswirtschaftliche Bedeutung der Pharmaindustrie kennenlernen und dazu Fragen stellen.

Bericht von Lee Hausamman (4Mz) und Chris Anderau (4Mz)

Zurzeit behandeln die Schwerpunktfächer Wirtschaft und Recht der 4M-Klassen die Volkswirtschaft. Es war darum gut, dass wir auch die volkswirtschaftlichen Aspekte der Pharmaindustrie angeschaut und über sie diskutiert haben. Während eineinhalb Stunden erfuhren wir allgemeine Informationen zur Branche, über den Konzern und die Bezüge der Pharmaindustrie zur Schweizer Wirtschaft. So war es zum Beispiel für viele neu, dass es ungefähr 14 Jahre dauert, bis ein Medikament schlussendlich auf den Markt kommt. Ist es einmal auf dem Markt, läuft der Patentschutz aber schon bald wieder ab.

 

Die Pharmaindustrie ist ein wichtiger Arbeitgeber in unserem Land. Nicht nur Ärzte und Forscher arbeiten mit, neben der Forschung und Entwicklung sind auch Gebiete betroffen, welche rechtliche, ethische oder Vermarktungsaufgaben bewältigen. Die vielen Exporte kurbeln nicht nur die Schweizer Wirtschaft an, sie sind auch Aushängeschild für das enorme Knowhow und die flächendeckende Zusammenarbeit mit Universitäten oder anderen Unterstützern.

Die Schweiz geht dem Grossteil der Welt auch in Sachen Forschung und Entwicklung voraus. Wichtige Innovationen sind durch die gute Infrastruktur, das Kapital der Regierung, aber noch wichtiger: der privaten Investoren möglich. Ohne Forschung auch kein Fortschritt und ohne Fortschritt auch keine Verbesserung der Lebensqualität. Die Lebenserwartung in der Schweiz nimmt Jahr für Jahr zu. Wir werden also schon mal älter, was ja meist auch positiv ist. Leider muss aber auch dafür gesorgt werden, dass die Lebenserhaltung im voranschreitenden Alter noch immer gegeben ist. Darum spielt die Pharmaindustrie weltweit auch eine wichtige Rolle.

Sedimentationen – Vernissage von Kerstin Schiesser

Was ist Sedimentation? Bitte ihr wisst das sowieso schon alle. Spätestens nach der Probezeit haben euch Frau Keller, Herr Vogel und Co. klar gemacht, dass man damit den Prozess von Abtragung und Ablagerung von Gesteinen meint. Doch es kann auch noch einen Schritt interessanter werden.

Bericht von Yavanna Leenders, 3Mez

Dass man im Kunstbereich ebenfalls von Sedimentation spricht, ist eher etwas Seltenes, und dennoch können wir zurzeit die Werke von Kerstin Schiesser im ganzen Schulhaus betrachten. Diese Werke sind Teil einer Vernissage, die den Titel «Sedimentation» trägt.

Natürlich sind im künstlerischen Gebiet nicht Steine gemeint, sondern Farben, die über anderen Farben liegen und so einzigartige Geschichten erzählen. Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, was auf diesen Bildern abgebildet ist? Wahrscheinlich trifft man hier und da auf Wasser, was gar nicht so falsch ist. Die meisten Werke sind nach langen Spaziergängen entstanden, auf denen sich das Ziel herausgebildet hatte, die Natur so gefühlsecht wie möglich auf die Leinwand zu bringen.

Die Dichterin und Schriftstellerin Mona Sauter Peer haben diese Werke so fasziniert, dass sie kurzerhand mit Kerstin Schiesser zusammengearbeitet hat. Das dabei entstandene Buch mit dem Titel „Mit dem Gesicht des letzten Spiegels“ ist eine Mischung zwischen Poesie und Kunst – man kann es übrigens in der Mediothek ausleihen.

Die Schülerinnen des EF BG 3M haben am 15.11 unter der Leitung von Kerstin Schiesser die Vernissage mitgestaltet. Mit den persönlichen Interpretationen und Analysen haben Sie die Einführung übernommen. Der Abend war ein voller Erfolg, Alt und Jung gesellte sich zueinander, liess die Werke auf sich wirken und lauschte der Vorlesung aus dem Buch. Bei Wein und interessanten Gesprächen liess man den Abend ausklingen.

1000 Wege, wie man eine Glühbirne nicht baut – Manu Kapur spricht an der KSR

Thomas Edison, so erzählt man sich, soll über 9000 Versuche benötigt haben, bis die Glühbirne endlich das tat, was sie sollte: Licht ins Dunkel bringen. Den Einwand eines entnervten Mitarbeiters, das Projekt sei gescheitert, wollte Edison nicht gelten lassen. Immerhin, so gab er zu bedenken, kenne er nun 1000 Wege, wie man keine Glühbirne baue.

Bericht von Manuel Conrad

Heute würde man Edisons Beharrlichkeit wohl als «Productive Failure» bezeichnen. Was sich hinter diesem schicken neudeutschen Begriff verbirgt, darüber sprach Prof. Dr. Manu Kapur von der ETH Zürich im Rahmen der Offenen Kanti.

Unter «Productive Failure», so Kapur, sei eine Lehr- und Lernmethode zu verstehen, bei welcher aus kurzfristigem, gegebenenfalls wiederholtem Scheitern langfristiger Erfolg erwachse. Aus Fehlern lernt man – dieser Zusammenhang dürfte allgemein be- und anerkannt sein. Die Frage, ob und wie produktives Scheitern Platz im alltäglichen Unterricht findet, wurde hingegen intensiv diskutiert. Insbesondere der zeitliche Aspekt trieb die Lehrpersonen um. Kapur sprach von einem zeitlichen Mehraufwand in der Grössenordnung von ungefähr zehn Prozent, welchem jedoch ein deutlich grösserer Lernerfolg gegenüberstehe.

Bleibt die Frage, ob der gemeine Schüler sich durch tausend Fehlversuche ebensowenig frustrieren lässt wie einst Edison. Wünschenswert wäre es, gehört eine hohe Frustrationstoleranz doch zu den Grundvoraussetzungen in nahezu jedem Tätigkeitsbereich. Schliesslich wusste bereits Edison: Genialität besteht zu einem Prozent aus Inspiration und zu 99 Prozent aus Transpiration.

National Selection Conference of the European Youth Parliament in Luzern

Nicolas Rutz und Raoul Klein

Vom 30. August bis zum 4. September nahm eine Zweier-Delegation unserer Schule an der «National Conference» des Europäischen Jugendparlaments (EYP) in Luzern teil.
Die Delegates Raoul Klein und Nicolas Rutz arbeiteten in Komitees an diversen aktuellen politischen Themen. Die kreierten Resolutionen wurden an den letzten beiden Tagen an der «General Assembly» präsentiert und intensiv diskutiert.
Nicolas und Raoul haben unsere Schule in Luzern hervorragend vertreten. Die nächste Reise geht nach Portugal, wo Raoul an der National Selection Conference für die Schweiz antreten wird. Herzliche Gratulation!

eBusiness Challenge 2018: 9. Rang für KSR-ler

Anlässlich des am Dienstag 4. September von der Fachhochschule St. Gallen durchgeführten Wettbewerbs «eBusiness Challenge 2018» haben die Schülerinnen des Schwerpunktfachs «Wirtschaft & Recht» Drilona Abdiji (3Mc), Jil Fässler (3Mez), Lena Good (3Mez), Lara Orijevic (3Mdz) und Joanna Rogg (3Ma) den 9. Rang von insgesamt 48 Teams erreicht. Herzliche Gratulation!

Bericht von Patrik Fink

Die Aufgabenstellung war, für den Themensponsor «Postauto» neue Geschäftsideen zum Thema «Wie sieht die Mobilität in 10 Jahren aus?» zu entwickeln, die durch moderne Informatik- und Kommunikationsmittel erst möglich werden. Jedes Schülerteam wählte aus den selbst skizzierten Ideen eine aus und entwickelte sie zum Grob-Konzept weiter. Die Aufgabe beinhaltete somit verschiedenste Aspekte der Betriebswirtschaft, welche am Schluss einem Jury-Team vorgestellt und bewertet wurden.

Zu Besuch bei DUCK und DESY

Bericht von Stefan Sigrist

Viele kennen Geschichten von Donald Duck und Daisy, aber in diesem Sommer 2018 begegneten die Schülerinnen und Schüler des Schwerpunktfaches PHAM auf der Studienreise in Hamburg unvermittelt Duckdalben und DESY.

Das Reiseprogramm: Besichtigung der Stadt mit Hafen, Elbphilharmonie, Besuch des deutschen Klimarechenzentrums, Werksbesichtigung bei Airbus, Fahrt durch die Containerterminals im Hafen, Besuch des DESY und Rückreise. Darüber hinaus viele verschiedene Sinneseindrücke, Begegnungen mit Menschen und Geschichten.

Das Hotel im Zentrum gelegen, zwischen zwei dreispurigen Einbahnstrassen, mit knapp 2000 Betten bietet vielen verschiedenen Menschen ein Zimmer. Bei der Ankunft checkten etliche Gruppen ein, bei denen eine junge Frau oder ein junger Mann den Abschied vom Ledig-Sein feierten. Als wir am Sonntagmorgen früh zum Fischmarkt aufbrachen, kehrten diese gerade aus der Stadt zurück. Hamburg, eine Stadt, die nicht schläft.
Die Elbphilharmonie, das neue Konzertzentrum, imponierte. Es beeindruckte, wenn sich die Fassaden der Speicherstadt, das Wasser, das Licht in dem grossen Bauwerk spiegelten und wenn man von der Plaza aus 27 Meter Höhe auf die Elbe schaute. Bereits am Vormittag wimmelte es von Menschen, die mit der gewundenen Rolltreppe zur Plaza hinauffuhren.

Was ist der Unterschied zwischen Klima und Wetter? Mit einer Einführung in die Thematik und der Vorstellung eines Klimamodells begann die Führung im Deutschen Klimarechenzentrum. Unvorstellbar schnell führt der Rechner des DKRZ die Berechnungen von Klimamodellen durch, die trotzdem wochenlang grosse Teiler des Rechners beanspruchen. Ein grosser Teil der Daten, die archiviert sind, wurden in den letzten beiden Jahren generiert.

Bereits vom Elbufer bei Blankenese sahen wir das Werksgelände von Airbus. Im Schnitt wird täglich ein neuer Airbus vom Typ A320 nach neunmonatiger Bauzeit ausgeliefert. Bei der Führung durch einen Werkspiloten wurden verschiedene Arbeitsplätze besichtigt. Der Vergleich zwischen einem A380 und einem A320 beeindruckte, stand doch der A320 unter der Tragfläche des A380 in der Werkshalle. Während der Führung wurde erklärt, wieso die Mobiltelefone beim Flug ausgeschaltet sein müssen, wie die Tests eines fabrikneuen Airbus vor der Auslieferung ablaufen, wie eine Auslieferung abläuft und vieles mehr.

Bei der Fahrt durch die verschiedenen Containerterminals des Hamburger Hafens wurde deutlich, wie viele Waren heute per Container transportiert werden. Die Liegezeiten grosser Containerschiffe ist kurz, oftmals bleiben die Schiffe nur einen knappen Tag im Hafen. Die Seeleute können das Hafenareal nicht verlassen. Die nordelbische Kirche führt deswegen mitten im Hafen den Duckdalben. Ein Ort, an dem Seemänner die Möglichkeit haben, Telefonate zu führen, auszuspannen, zur Ruhe zu kommen, bevor die Reise auf einem der Schiffe weitergeht. Diese Führung zeigte einerseits einen hochtechnisierten Hafen, andererseits wurden auch die Arbeitsbedingungen der Seeleute angesprochen.

Der Besuch des Deutschen Elektronen Synchrotrons (DESY) stand am Schluss der Studienreise. Nach dem einführenden Vortrag über die Anlage fand die Besichtigung des HERA-Teilchenbeschleunigers statt. Der Ring mit einer Länge von über 6 km befindet sich in einer Tiefe von 27m unter der Stadt. Die Magneten, die die Teilchen ablenken, die Quadrupolmagnete, die den Teilchenstahl fokussieren und die Resonatoren, die die Teilchen beschleunigen, wurden in der Anlage gezeigt. Im Betrieb werden grosse Magnete auf 4 Kelvin mit Hilfe von Helium abgekühlt, die Materialien der Spulen werden supraleitend, erst jetzt können die notwendigen Ströme fliessen. Nicht nur die Anlage war beeindruckend, auch der Referent mit seinem Redefluss forderte eine grosse Aufmerksamkeit der Teilnehmer.

In vier Tag kann man einiges in Hamburg sehen. Zu behaupten, die Stadt nun zu kennen, wäre vermessen. Wer weiss, vielleicht begegnet der eine oder andere bei einem nächsten Besuch auch noch Gustav oder den Panzerknackern.

Teilnehmende (siehe Foto): Heinz Hoffmann (Leitung), Kevin Küng, Tim Fischer, Axel Vanoni, Severin Heinrich, Leandra Willi, Janis Zillig, Baris Turker, Anika Karathanasis, Stefan Sigrist (Leitung), Fabienne Sigrist (Begleitung)